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Gemeindecafé

NEU: Gemeindecafé in Ohlenberg und Leubsdorf

Ort der Begegnung mit Serviceangebot

Schon seit Jahren versucht der Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde einer zunehmenden Vereinsamung insbesondere älterer, behinderter oder alleine lebender Menschen entgegen zu wirken. Hintergrund der Überlegungen ist die Tatsache des demografischen Wandels mit einer schnell zunehmenden Zahl von Menschen, die Unterstützung benötigen. Gleichzeitig sind Dorfstrukturen verschwunden, die der Versorgung der Menschen vor Ort dienten.

Sozusagen als Gegenmaßnahme haben die Aktiven der Seniorenvertretung jetzt das Projekt „Gemeindecafé“ auf den Weg gebracht. Auf ehrenamtlicher Basis soll ein Ort entstehen, an dem man sich begegnen und austauschen kann, an dem man vielleicht nur ein Stündchen mit anderen sitzen darf, an dem aber auch Versorgung möglich ist, an dem man einen Kaffee trinken oder das von außen gelieferte Mittagessen gemeinsam einnehmen kann.

Das „Café“ öffnet jeweils montags und donnerstags von 10:00 bis 13:00 Uhr für die Bürgerinnen und Bürger der Ortsgemeinde Kasbach-Ohlenberg. Neben der Möglichkeit sich zu treffen und miteinander zu sprechen, können dort Briefmarken gekauft und Dinge des täglichen Bedarfs bestellt werden, die dann natürlich auch geliefert werden. Verschiedene Institutionen und Einrichtungen haben ihre Zusage zum Beratungs- und Serviceangebot gegeben (Banken und Sparkassen, DRK, Krankenkassen, Pflegestützpunkt, Polizei und Verbandsgemeindeverwaltung usw.). Beratungen und Informationen gibt es zu Fragen der Versorgung und Gesundheit, zu Geldangelegenheiten oder Krankenversicherung, zu Fragen der Sicherheit oder des Hausnotrufes bis zu Hilfen beim Ausfüllen von Formularen.

Das Gemeindecafé Ohlenberg gibt es seit Anfang Juli 2013. In Leubsdorf öffnet das Café ab 28.10.2013.

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer die das Projekt unterstützen möchten, können sich beim Seniorenbüro der Verbandsgemeinde Linz melden (Telefon 02644 – 560 159). Fragen zu dieser Einrichtung werden dort ebenfalls gerne beantwortet.

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BÜRGERFAHRDIENST

Ein kostenloser Service der Verbandsgemeinde Linz am Rhein in Kooperation mit dem Seniorenbeirat. Ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer holen Sie zu Hause ab und bringen Sie zurück.

Montags, dienstags und donnerstags von 08:00 bis 12:00 Uhr
und donnerstags zusätzlich von 14:00 bis 18:00 Uhr.

In Kooperation mit dem Krankenpflegedienst ASD fährt der Bürgerfahrdienst auch sonntags von 14:00 bis 17:00 Uhr.
Die Beförderung erfolgt nur innerhalb der Verbandsgemeinde.

Wenn Sie den Bürgerfahrdienst nutzen möchten, rufen Sie bis spätestens 13.00 Uhr des Vortages bei der Verbandsgemeindeverwaltung Linz an. Sonntags- und Montagsfahrten können bis freitags 11:00 Uhr angemeldet werden.
Telefon-Nummern 02644 – 560 135 oder 560 159.

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Erfolgreicher Start des Bürgerfahrdienstes

Seit dem 1. Juli sind ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer mit dem kostenlosen Bürgerfahrdienst unterwegs. Dienstags und Donnerstags können die Menschen in unserer Verbandsgemeinde dieses Serviceangebot bei der Verwaltung bestellen, um damit zum Arzt, zur Apotheke oder zum Einkaufen gebracht zu werden. Bei einer der ersten Fahrten freuten sich Hildegard Gilles und Edith Warmuth über das tolle Angebot. Sie mussten zur Verwaltung, um dort neue Ausweise zu beantragen. Die Hin- und Rückfahrt übernahmen Wolfgang Walter und Karl-Heinz Simons, zwei Aktive vom Seniorenbeirat.

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Hindernisfreie Mobilität in der Verbandsgemeinde Linz

Ende letzten Jahres hatte der Seniorenbeirat einen Antrag an den Verbandsgemeinderat gestellt, dieser möge die Verwaltung beauftragen, nachdrücklich dafür zu sorgen, dass die öffentlichen Gehwege von allen Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere von denen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, jederzeit benutzt werden können. Dabei sollten vorrangig folgende Maßnahmen umgesetzt werden: Verhinderung der anhaltenden Nutzung von Gehwegen als Abstellfläche für Mülltonnen, Beendigung der Nutzung von Gehwegen für Verkehrsschilder, Hinweisschilder und anderen dort abgestellter oder angebrachter Materialien, die ein ungehindertes Benutzen mit Kinderwagen, Rollstühlen und Rollatoren nicht ermöglichen. Ferner sollten bei jedem Fahrbahn- und Gehwegausbau die Bedarfe von in der Mobilität eingeschränkten Bür-gerinnen und Bürgern berücksichtigt werden. Schließlich ein energisches Vorgehen gegen das Verstellen von Gehwegen durch abgestellte Fahrzeuge.

Als Begründung für die geforderten Maßnahmen ist die Tatsache zu nennen, dass die Anzahl der Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, zugenommen hat und weiter zunehmen wird. Außerdem muss der erforderliche Bewegungsraum für Rollstühle, Rollatoren, Kinderwagen und Kinderräder vorhanden sein, da die Bedürftigsten auf die Nutzung öffentlicher Flächen besonders angewiesen sind. Wer nicht rausgehen kann, der droht zu vereinsamen. Ganz wichtig ist auch, dass öffentliche Räume wie Behörden, Geldinstitute oder Veranstaltungsräume ohne Hindernis erreichbar sein müssen. 

Nach dem Beschlussantrag berichtete Bürgermeister Hans-Günter Fischer bei der letzten Sitzung des Seniorenbeirates über die bisherigen Maßnahmen: 1. Die Straßen "Hammerbachweg" und "Muzenbruch" wurden höhengleich ausgebaut. 2. Für die Straße "Am Hangweg" ist ebenfalls ein höhengleicher Ausbau vorgesehen. 3. In den Straßen "Am Hammer" und "Rheinhöller" sind Absenkungen an den Gehwegen gebaut worden (teilweise nach Hinweisen aus den Reihen des Seniorenbeirates). 4. Sanierung des Bürgerhauses in Ockenfels einschließlich eines Außenaufzuges zum barrierefreien Zugang; 5. Neubau der Sporthalle St. Katharinen mit senioren- und behindertengerechten Zugangsmöglichkeiten; 6. Berücksichtigung der Barrierefreiheit beim Neubau des Bürgerhauses in Vettelschoß.

Der Fachbereich Bürgerdienste (Ordnungsbehörde) meldete: 1. Verstöße wegen Parken auf Gehwegen wurden bereits auch in der Vergangenheit geahndet. 2. Bei der verkehrsrechtlichen Anordnung von Baustellenabsicherungen, Aufstellen von Containern und Gerüsten wird explizit darauf hingewiesen, dass - sofern dies möglich ist – ein ungehindertes Benutzen des Gehweges durch Rollstühle und Rollatoren weiterhin bestehen bleiben muss. 3. Die auf Anfrage seitens des Seniorenbeirates aufgeführten Negativbeispiele sind überprüft worden. Teilweise befinden sich die Hindernisse auf Privatgrundstücken. In diesen Fällen könnte ein Gespräch mit den Eigentümern hilfreich sein.

Zum Problem Abfallbehälter auf Gehwegen ist der Kreis Neuwied (Kreisverwaltung) als Vertragspartner der Abfallentsorger um die Durchsetzung folgender Maßnahmen aufgefordert worden: 1. Zu den jeweiligen Abfuhrterminen sind die Abfallbehälter von den Mitarbeitern des Fuhrunternehmens nach der Leerung wieder dorthin zurückzustellen, wo sie von den Anliegern bereitgestellt wurden. Den Bürgerinnen und Bürgern ist mitzuteilen, dass die zu leerenden Müllbehälter nach Möglichkeit auf dem eigenen Grundstück, unmittelbar neben dem Gehweg (Einfahrt, Treppenaufgang usw.) abzustellen sind. 2. Die Mitarbeiter der Abfuhrunternehmen müssten entgegen der bisherigen Praxis die bereitgestellten Behälter vom Grundstück nehmen und nicht nur die Tonnen leeren, die auf öffentlichen Flächen (Gehweg etc.) abgestellt sind. 3. Wenn das Abstellen auf dem eigenen Grundstück nicht wie o.a. möglich ist, kann bei entsprechender Breite des Gehweges der Müllbehälter unmittelbar an der Hauswand abgestellt werden. Dabei muss eine Behinderung für Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator (aber auch mit Kinderwagen oder Kinderfahrrad) vermieden werden. 4. Gegebenenfalls ist auch zu prüfen, ob zu Gunsten der schwächeren Verkehrsteilnehmer (behinderte Menschen, Kinderwagenfahrer, Kinder) die Müllbehälter am Straßenrand (an der Kante zum Gehweg) bereitgestellt werden könnten (insbesondere in Wohnvierteln mit überwiegendem Anliegerverkehr).

Schließlich konnte eine Klasse des Martinus-Gymnasiums mit ihrer Lehrerin für ein Projekt zum Thema „Hindernisfreie Gemeinde“ gewonnen werden. In einem Vortrag stellten Vertreter des Seniorenbeirates die Probleme durch Behinderungen auf Wegen und Plätzen den Schülerinnen und Schülern vor. „Ausgerüstet“ mit Rollstühlen, Rollatoren und Krücken versuchen die jungen Leute sich in die Situation der Menschen zu versetzen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Fotografisch, filmisch und mit Textbeiträgen werden diese Erfahrungen dokumentiert. Das Projekt präsentiert die Klasse dann beim Tag der offenen Tür im Gymnasium und bei der abschließenden Ausstellung zum Themenjahr im Verwaltungsgebäude. Über weitere Ergebnisse zum Thema „Hindernisfreie Verbandsgemeinde“ wird der Seniorenbeirat an dieser Stelle weiter berichten.

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Aktiv im Alter in der Verbandsgemeinde Linz
- Fachhochschule Koblenz stellt Bericht vor


Prof. Dr. Detlef Baum von der Fachhochschule Koblenz (Mitte) bei der Übergabe des Berichts an Bürgermeister Hans-Günter Fischer und Wolfgang Walter, stellv. Vorsitzender des Seniorenbeirates

Auf Initiative des Seniorenbeirats hat die Verbandsgemeinde Linz als eine von 150 Kommunen in Deutschland am bundesweiten Programm „Aktiv im Alter“ der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend teilgenommen. Das Programm hat zum Ziel, die Senioren in einer stetig älter werdenden Gesellschaft stärker einzubinden und ihnen zu ermöglichen, ihre Ideen in die Gemeinschaft einzubringen und sich zu engagieren.

Das war eine gute Entscheidung, denn es war das deutliche Signal der älteren Menschen in unserer Region, dass sie auch nach dem Ende ihres Berufslebens aktiv über ihre gegenwärtigen und zukünftigen Rahmenbedingungen in den einzelnen Orten mitentscheiden und mitgestalten wollen. Auf der Grundlage von Bürger- und Gesprächsforen, Befragungen, Ausstellungen und Diskussionen bildeten sich Arbeitsgruppen, deren Ideen Eingang in Projekte eines zukunftsgerichteten Gesamtkonzepts fanden. Diese Projekte bilden die Grundlage für das gemeinsame Ziel eines modernen Leitbildes des Alters in der Region Linz.

Unterstützung bei diesem Projekt kam von der Fachhochschule Koblenz. Zur Übergabe des abschließenden Berichts konnte Bürgermeister Hans-Günter Fischer, den Leiter der Abteilung Stadt- und Gemeindeforschung des Instituts für Forschung und Weiterbildung, Prof. Dr. Detlef Baum, begrüßen. Er bedankte sich insbesondere für die Moderation mehrerer Bürgerforen und die fachlich fundierte Begleitung der verschiedenen Arbeitsgruppen zu den Themen „Infrastruktur und Wohnen“, „Verkehr und Sicherheit“ sowie „Soziale Vernetzung und gegenseitige Unterstützung“. Engagierte Bürgerinnen und Bürger suchten in diesen Arbeitskreisen nach Wegen, wie sich die Gesellschaft den Herausforderungen des demografischen Wandels stellen könnte.

Es gehe darum, so Bürgermeister Hans-Günter Fischer, Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Veränderungen, die sich aus dem Wandel ergeben, aktiv zu gestalten; wobei die Verbandsgemeinde Linz sicherlich schon auf einem guten Weg sei.

Dies bestätigte auch Prof. Dr. Detlef Baum und nannte dabei insbesondere die Freiwilligenbörse als Anlaufstelle ehrenamtlichen Engagements. Es sei wichtig, gerade auch die älteren Menschen, die immer länger fit bleiben, aktiv in das gesellschaftliche Leben einzubeziehen. Es gehe darum, betonte Prof. Dr. Baum, die Ressourcen der Menschen nach ihrem Berufsleben für das Gemeinwohl zu nutzen. Aber auch den sozial Aktiven würde die ehrenamtliche Tätigkeit Bestätigung und Anerkennung geben. Abschließend wünschte sich der Wissenschaftler, dass der vorliegende Bericht Anhaltspunkte für weitere Prozesse sein wird und hoffentlich nicht als erledigt weggelegt würde.

Bürgermeister Hans-Günter Fischer und der stellvertretende Vorsitzende des Seniorenbeirates, Wolfgang Walter, bedankten sich bei Prof. Dr. Detlef Baum und versicherten, das der eingeschlagene Weg fortgesetzt und der ehrenamtliche Einsatz für die Menschen in der Region weiterhin unterstützt und aktiv begleitet werde.

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Seniorenbeirat stellt sein Jahresprogramm 2011 vor

Wolfgang Walter, stellvertretender Vorsitzender des Seniorenbeirates der Verbandsgemeinde Linz, stellte jetzt die wichtigsten Themen des Beirats für dieses Jahr vor.

Rückblickend verwies er darauf, dass sich der Seniorenbeirat 2010 insbesondere dem Thema Demografischer Wandel angenommen hatte. Unterstützt wurde die Arbeit durch das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend initiierte Programm „Aktiv im Alter“. Im Rahmen dieses Programms sind die Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde zu den Lebensbedingungen in den Kommunen befragt und um Kritik und Verbesserungsvorschläge gebeten worden. Dabei hat sich unter anderem herausgestellt, dass die Mobilität im öffentlichen Raum, insbesondere für ältere und behinderte Menschen, aber auch für Eltern mit Kinderwagen, durch vielfache Hindernisse eingeschränkt wird.

Aus diesem Grund und aus eigener Erfahrung heraus möchte sich der Seniorenbeirat in diesem Jahr mit konkreten Maßnahmen des Themas „Hindernisfreie Mobilität in der Verbandsgemeinde“ annehmen. Wie genau das aussehen könnte, erläuterte Dr. Bruno Kirchhof, ehrenamtlicher Bürgerbeauftragter für Gesundheit, Versorgung und Betreuung der Verbandsgemeinde Linz am Rhein.

Quasi als Startschuss hatte der Seniorenbeirat Ende letzten Jahres einen Antrag an den Verbandsgemeinderat gestellt, dieser möge die Verwaltung beauftragen, nachdrücklich dafür zu sorgen, dass die öffentlichen Gehwege von allen, insbesondere von in ihrer Mobilität behinderten Bürgerinnen und Bürgern, jederzeit benutzt werden können.

Dabei sollten insbesondere folgende Maßnahmen umgesetzt werden:
Verhinderung der anhaltenden Nutzung von Gehwegen als Abstellfläche für Mülltonnen, Beendigung der Nutzung von Gehwegen für Verkehrsschilder, Hinweisschilder und anderen auf Zeit oder auf Dauer abgestellter oder angebrachter Materialien, die ein ungehindertes Benutzen mit Kinderwagen, Rollstühle und Rollatoren nicht ermöglichen. Ferner sollten bei jedem Fahrbahn- und Gehwegausbau die Bedarfe von in der Mobilität eingeschränkten Bürgerinnen und Bürgern berücksichtigt werden. Schließlich ein energisches Vorgehen gegen das Verstellen von Gehwegen durch abgestellte Fahrzeuge.

Als Begründung für die geforderten Maßnahmen nannte Dr. Kirchhof, dass die Anzahl der Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, zugenommen habe und weiter zunehmen werde sowie der erforderliche Bewegungsraum für Rollstühle, Rollatoren, Kinderwagen und Kinderräder vorhanden sein müsse, da die Bedürftigsten auf die Nutzung öffentlicher Flächen besonders angewiesen seien. Wer nicht rausgehen könne, der drohe zu vereinsamen. Ganz wichtig sei auch, dass öffentliche Räume wie Behörden, Geldinstitute oder Veranstaltungsräume ohne Hindernis erreichbar sein müssten.

Der diesjährige Seniorentag steht unter den Themen Kunst und Kultur. Am 20. und 21. August wird ein Programm zusammengestellt, bei dem insbesondere ältere Menschen zeigen werden, dass man jenseits des 60sten Lebensjahres künstlerisch für ein Publikum, aber auch für sich selbst, aktiv sein kann. Ob Musik, Gesang, Theater oder bildnerisches Gestalten, breit gefächert soll das Programmangebot für alle Generationen sein.

Ein weiterer Schwerpunkt wird der Selbsthilfegruppentag 2011 auf dem Linzer Marktplatz sein. Die Vereinigung der Selbsthilfegruppen im Kreis Neuwied (NEKIS) wird nach dem Start im Jahre 2009 diese Veranstaltung dieses Jahr wiederholen.

Und schließlich sind auch für 2011 wieder gemeinsame Veranstaltungen der drei Linzer Seniorenheime geplant: Besuch der Bundesgartenschau, eine Schiffstour oder ein Besuch im „Haus der Geschichte“.

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"Mobiles Kochstudio"

Seniorenbeirat unterstützt Projekt der Alice-Salomon-Schule

Ein konkretes Konzept dazu hat Alena Klassen, eine Fachschülerin in der Weiterbildung zur Hauswirtschaftlichen Betriebsleiterin / angehende Hauswirtschaftliche Betriebsleiterin erarbeitet:

Konzeptpräsentation

Dazu schreibt die Schülerin Alena Klassen:

Im Jahr 2011 absolvieren die angehenden Hauswirtschaftlichen Betriebsleiterinnen (HBL) der Alice Salomon Schule (ASS) wieder ihr Abschlussprojekt.

Im Auftrag der Alice Salomon Schule Linz am Rhein gestaltet die Fachschülerin (HBL '08) ihr 11. Modul, ihr Abschlussprojekt, welches am 4.10.2010 vom Lehrerteam genehmigt wurde, mit dem Namen: "Entwicklung eines Konzeptes für eine dauerhafte Kooperation mit den Altenheimen der Verbandsgemeinde Linz und der Alice Salomon Schule Linz zur Durchführung von Aktivierungsmaßnahmen, durch die Schüler und Schülerinnen der Höheren Berufsfachschule Hauswirtschaft".

Das Konzept wird 2011 und 2012 als ein Teil des Fachunterrichts im Bildungsgang der Höheren Berufsfachschule für Hauswirtschaft umgesetzt. Die Fachschüler werden in der Senioren-Residenz St. Antonius und im Seniorenheim der Verbandsgemeinde Linz mit Hilfe des "Mobilen Kochstudios" ihre Fachpraxistage beliebig gestalten und die Senioren verwöhnen"

Das besondere Augenmerk im Projekt gilt den demenzerkrankten Senioren. Mit Hilfe basaler Stimulation werden die Sinne der Bewohner durch Geräusche, Gerüche und Geschmack angesprochen, um sie so zum Essen zu animieren. Gleichfalls können sie an der Vor- und Zubereitung der Speisen beteiligt werden.

Am Projekt sind ausschließlich Schülerinnen und Schüler der ASS beteiligt: Virginia Ragozzino, Angelo Mäusezahl, Anna Sasse, Victoria Adams. Als externer Berater steht Herr Vertrauenslehrer Gießwein dem Team zur Seite.

Alena Klassen (2. von rechts) und das Projektteam

Siehe dazu auch "Schaukochen"

Prof. Dr. Detlef Baum von der Fachhochschule Koblenz (Mitte) überreicht den Bericht an Bürgermeister Hans-Günter Fischer und Wolfgang Walter, stellvertretender Vorsitzender des Seniorenbeirates

NEU: Gemeindecafé in Ohlenberg